Rekordverdächtiger September-Start auf den Kanaren: Höchste Temperaturen seit Jahrzehnten

Rekordverdächtiger September-Start auf den Kanaren: Höchste Temperaturen seit Jahrzehnten
KANARISCHE INSELN – Die Kanarischen Inseln erleben einen der heißesten September-Anfänge seit Jahrzehnten. In den beiden Inselhauptstädten Santa Cruz de Teneriffa und Las Palmas de Gran Canaria lagen die Werte mehr als zwei Grad über dem jahreszeitlichen Durchschnitt.
In Santa Cruz de Teneriffa kletterte das Thermometer auf 30,6 °C . Historische Wetterdaten zeigen, dass seit Mitte des letzten Jahrhunderts nur rund 9 % aller Septembertage noch wärmer waren — ein außergewöhnlich hoher Wert für diese Jahreszeit.
85 % Luftfeuchtigkeit und längere Sommer
Hohe Luftfeuchtigkeitswerte von bis zu 85 % verstärkten das Hitzeempfinden an den Küsten zusätzlich. Während der September früher den Übergang zu milderen Herbsttemperaturen einläutete, belegen Studien, dass der meteorologische Sommer auf den Kanaren heute im Schnitt etwa fünf Wochen länger dauert als noch in den 1980er Jahren.
Erwärmung des Atlantiks beeinflusst Inselklima
Der Atlantische Ozean dient den Inseln normalerweise als natürlicher Kühlregulator. Durch den weltweiten Anstieg der Meerestemperaturen lässt jedoch die kühlende Wirkung der Meeresströmungen und Passatwinde bei anhaltenden Wärmeperioden nach.
Für Urlauber bedeutet dies eine Verlängerung der Sommersaison unter besten Bedingungen. Gäste in den holiday apartments in los cristianos können sich weiterhin über ideales Badewetter an der Südküste Teneriffas freuen.




